UEFI

Zum Namen: Ursprünglich hieß das Programm EFI (Extensible Firmware Interface). Dann haben sich große Hersteller wie Intel, Microsoft, AMD und HP auf gemeinsame Standards geeinigt, und aus EFI wurde Unified EFI.
UEFI ist der Nachfolger von BIOS, dem Basic Input Output Systems, das zwischen dem Einschalten des PCs und dem Start des Betriebssystems abläuft.

Kein Windows 8 ohne UEFI

Ein mit Windows 8 verkaufter PC läuft auf jeden Fall im UEFI-Modus, da Microsoft dies so vorschreibt. UEFI ist aber nicht das eigentliche Problem. Es hat gewisse Eigenschaften und auch Vorzüge:

  • Einsatz nur für 64-Bit-Systeme. 32-Bit-Systeme sind nicht UEFI-tauglich! Windows XP ist nicht UEFI-tauglich, und die 32-Bit-Versionen von Vista, Win 7 und Win 8 sind es auch nicht.
  • Integrierter Bootmanager
  • Das neue Partitionsschema GUID Partition Table (GPT) kann Festplatten über 2 TB booten und bietet wesentlich mehr Partitionen als BIOS
  • Netzwerkmodul
  • UEFI kann Treiber integrieren, die dann nicht mehr vom Betriebssystem geladen werden müssen
  • Ein heißes Thema: Die Erweiterbarkeit mit  Digital Rights Management (DRM)
  • Diagnosefunktion mit Kommandozeile

Hauptproblem: Wer ein anderes Betriebssystem statt oder zusätzlich zu Windows 8 installieren möchte, muss sich daher mit dem UEFI-Türsteher namens Secure Boot auseinandersetzen.

UEFI und Samsung-Notebooks

Leider ist UEFI schlecht Programmiert! Heise warnt hier vor der Installation von Linux auf Samsung-Notebooks mit UEFI.

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